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Nicht fotogen? So entstehen trotzdem natürliche Hochzeitsfotos

Autorenbild: Yolanda Jost
Yolanda Jost
12. Okt.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

«Wir sind einfach nicht fotogen.» Diesen Satz höre ich oft im Kennenlerngespräch. Meistens kommt er ein bisschen verlegen. Und meistens von zwei Menschen, die sich seit zehn Minuten gegenseitig zum Lachen bringen.


Natürliche Hochzeitsfotos brauchen kein Model-Talent. Dafür braucht es Vertrauen, etwas Zeit und jemanden hinter der Kamera, der euch nicht in Posen schiebt. Am Ende dieses Beitrags wisst ihr, warum ihr euch auf Fotos oft fremd vorkommt und was ihr dagegen tun könnt.


DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE


01 Sich vor der Kamera ungewohnt zu fühlen, ist normal. Vielen Paaren geht es am Anfang so.

02 Echte Momente entstehen, wenn ihr mit euch beschäftigt seid und nicht mit der Kamera.

03 Ein Verlobungsshooting nimmt euch die Nervosität, bevor es darauf ankommt.



Warum ihr euch auf Fotos oft fremd vorkommt


Im Alltag steht ihr selten vor einer Kamera, schon gar nicht über Stunden. Am Hochzeitstag sollt ihr plötzlich stillstehen, lächeln und dabei entspannt aussehen. Das fühlt sich fremd an.


Ein Lächeln auf Kommando sieht anders aus als ein Lachen, das einfach passiert. Darum arbeite ich nicht mit «Jetzt lächeln!». Ich sorge lieber dafür, dass es etwas zu lachen gibt.


Bräutigam umarmt die Braut von hinten auf einer Bergwiese, im Hintergrund ein Dorf und Berge


So entstehen natürliche Hochzeitsfotos: meine Arbeitsweise


Ich fotografiere für Paare, die lieber lachen als posen.

Ich fotografiere für Paare, die lieber lachen als posen. Statt starrer Anweisungen gebe ich euch kleine Impulse: ein Stück zusammen gehen, eine Frage beantworten, dem anderen etwas ins Ohr flüstern. Ihr seid mit euch beschäftigt. Ich kümmere mich um Licht und Blickwinkel.


Bei einem Paarshooting stand ein Bräutigam die ersten Minuten da wie beim Passfoto, die Hände in den Hosentaschen. Ich bat ihn, seiner Braut ins Ohr zu flüstern, was er beim ersten Treffen über sie gedacht hatte. Die Braut lachte so laut los, dass er mitlachen musste. Ab da musste ich die beiden nur noch begleiten.


Wer keine gestellten Fotos mag, bekommt ein Spiel statt einer Pose. Ich stelle zum Beispiel ein Bier weniger ins Gras, als Leute da sind. Dann rennen alle los.


Bräutigam und Trauzeugen rennen lachend über eine Wiese auf Bierflaschen im Gras zu

Am Hochzeitstag selbst bin ich meistens einfach da, ohne dass ihr es merkt. Die grossen Gefühle passieren ohnehin: beim Einzug, beim Ja-Wort, wenn der Vater unauffällig die Brille abnimmt. Ich muss sie nur sehen.


Wie das über einen ganzen Tag aussieht, zeigt die Hochzeitsgalerie von Rebecca und Fabian.





4 Dinge, die ihr selbst tun könnt


1. Schaut euch an, nicht mich


Die schönsten Bilder entstehen, wenn ihr einander anschaut. Die Kamera darf euch egal sein.


2. Bleibt in Bewegung


Gehen, drehen, umarmen. Bewegung löst Anspannung, stillstehen verstärkt sie.


3. Plant Zeit für euch zwei ein


Ein Paarshooting braucht keine Stunden. Aber es braucht genug Ruhe, damit ihr ankommt. Plant im Tagesablauf einen Moment nur für euch, ohne Gäste.


4. Lasst Fehler zu


Ein Windstoss im Schleier, ein schiefes Lachen, eine Träne im falschen Moment. Oft werden genau das später eure Lieblingsbilder.


Braut lacht mit einem Gast im Freien, vorne ein Strauss aus Wildblumen

Wenn ihr wissen möchtet, ob die Chemie zwischen uns stimmt: Im kostenlosen Kennenlerngespräch findet ihr es heraus.



Der beste Trick gegen Kamerascheu: das Verlobungsshooting


Ein Verlobungsshooting ist eure Generalprobe. Ein Ort, den ihr mögt, kein Zeitdruck. Ihr lernt, wie ich arbeite. Ich lerne, wie ihr euch bewegt, worüber ihr lacht und was euch unangenehm ist.


Am Hochzeitstag kennen wir uns dann schon. Das sieht man auf den Bildern.


VERLOBUNGSSHOOTING

DAS GEHÖRT DAZU

Dauer

1 Stunde 30 Minuten an eurem Wunschort

Bilder

8 bearbeitete Fine-Art-Bilder in voller Auflösung

Galerie

Online-Galerie mit unbegrenzten Downloads

Preis einzeln

CHF 280.-, dazu CHF 1.- pro Kilometer Anfahrt

Inklusive

in den Paketen Must Have Premium und All Inclusive Combo


Alle Details findet ihr bei meinen Paketen und Preisen. Was eine Hochzeitsreportage in der Schweiz allgemein kostet, habe ich im Beitrag Was kostet ein Hochzeitsfotograf in der Schweiz? zusammengestellt.



«Die Bilder sind nicht nur wunderschön, sondern erzählen auch unsere Geschichte auf eine ganz besondere Weise.»

Irene und Pascal über ihre Hochzeitsbilder


Braut lacht beim Apéro mit Gästen, ein Weinglas in der Hand


Häufige Fragen zu natürlichen Hochzeitsfotos


Was, wenn einer von uns gar nicht fotografiert werden will?

Sagt es mir im Kennenlerngespräch. Dann planen wir weniger Paarshooting und mehr Reportage. Ihr bestimmt, wie viel Kamera ihr möchtet.

Nein. Kommt so, wie ihr seid. Wo es hilft, gebe ich euch kleine Impulse, den Rest übernimmt der Moment.

Das hängt vom Paket ab. Bei einer Reportage über 6 Stunden sind es mindestens 300 bearbeitete Bilder vom ganzen Tag. Weitere Antworten findet ihr in meinen häufigen Fragen.



Ihr müsst nicht fotogen sein


Ihr müsst nur so sein, wie ihr miteinander seid. Alles andere ist meine Aufgabe.


Erzählt mir von eurer Hochzeit. Im kostenlosen Kennenlerngespräch merkt ihr schnell, ob wir zusammenpassen. Ich begleite bewusst nur 15 bis 20 Hochzeiten pro Jahr. Wer ich bin, lest ihr über mich.



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